Projekte ab 2030

Stadtbahn Nordtangente

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Legende

schwarz: bestehende Strecke/Haltestelle

gelb: ehemalige Strecke/Haltestelle (bis 1986)

türkis: einfache Planung (Benutzung der Unterführung mit Haltestellen) 

pink: komplizierte Planung (Tunnel oder Brücke mit Haltestelle) 

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Die Stadtbahn Nordtangente, auch als 3. Bauabschnitt der Stadtbahn Messe bezeichnet gehört zum Projekt Stadtbahn Vauban-Rotteckring-Messe und ist der letzte zu realisierende Teilabschnitt. Die Nordtangente soll die stark beanspruchte Nord-Ost-Verbindung zwischen Bertoldsbrunnen und Rathaus im Stühlinger ebenso entlasten, wie die Stadtbahn Rotteckring die Nord-Süd-Verbindung entlastet. Das Projekt wird allerdings seit einigen Jahren nicht mehr aktiv verfolgt, da einerseits wichtigere Projekte an der Tagesordnung stehen, andererseits die Planung auf Grund eines eventuell benötigten Tunnels/Brücke lang und der Bau kostspielig sein dürfte. Davor müssten auch erst einmal die letzten beiden verblieben nördlichen Häuser auf dem östlichen Teil der Friedrichstraße abgerissen und danach 2m weiter nördlich neu gebaut werden, was bereits in Planung ist, um einen eigenen Bahnkörper zu ermöglichen. Die Strecke ist knapp 1 km lang und wird 2-4 Stationen umfassen.

Stadtbahn Westtangente

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Legende

schwarz: bestehende Strecke/Haltestelle

grün: geplante S-Bahn-Strecke/Haltepunkt

pink: geplante Strecke/Haltestelle 

türkis: geplante Strecke/Haltestelle der Nordtangente

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Der Stadtbahnlückenschluss über die Berliner Allee ist eine angedachte 700m lange Umgehungstrecke der Innenstadt. Heutzutage wäre sie noch sinnlos, doch zukünftig könnte in Verbindung mit Stadtbahnerweiterungen im Norden und Süden Freiburg, sowie den Sonderverkehren zur Messe und zum Stadion, ihr eine wichtige Rolle im Freiburger Stadtbahnnetz zukommen. Ein Nachteil besteht im Parallelverkehr mit der S-Bahn und der Tatsache ,dass es keine weitere Erschließung gibt, wobei die heutige Haltestelle "Idinger Str." durchaus auch von der Stadtbahn zukünftig benutzt werden sollte, unter anderem um die Haltestelle "Berliner Allee" zu entlasten.

Stadtbahn Gundelfingen

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Mit fast 2km Streckenlänge soll Gundelfingen und sein dazugehöriger Bahnhof von der Stadtbahn erschlossen werden. Größere Probleme sind einerseits die dörfliche Struktur und damit einhergehend enge Straßen, die keinen eigenen Bahnkörper zulassen, sowie die Tatsache, dass Gundelfingen, als eigenständiger Ort, die Kosten von veranschlagten 25 Mio. Euro größtenteils selbst stemmen müsste. Es muss darüber hinaus noch entschieden werden, ob man drei oder vier Haltestellen haben will, und ob die Linie vor oder hinter der Rheintalbahn enden soll.

Stadtbahn St. Georgen

Planungsvarianten

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Stadtbahn St. Georgen
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Ein heiß diskutiertes und sehr beliebtes Thema bei den St. Georgener ist die eigene Stadtbahnanbindung, die so einige Schwierigkeiten parat hält, aber von der Bevölkerung gewünscht wird. St. Georgen ist ein großer dörflich bebauter Stadtteil, was ein Problem darstellt. Einerseits gibt es immer Erschließungslücken, egal wo man die Straßenbahn langfahren lässt, anderseits ist der Ort dicht bebaut und somit keine eigene Trasse meistens möglich. Darüber hinaus müsste man für die Anbindung an die Munzinger Str. eine neue teure Brücke bauen und Teile des Friedhofs umwidmen, sowie gegebenenfalls Häuser abreißen, wenn es an die Strecke zur Innsbrucker Str. geht.  Zusätzlich wäre der Stadtteil nur mit einem Umweg über Vauban bzw. Haid mit der Innenstadt verbunden. Insgesamt eine schwierige Strecke, die sehr gut durchdacht sein werden muss. 

Stadtbahn Merzhausen

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Die ca. 1 km lange Strecke soll die eigenständige Gemeinde Merzhausen erschließen. Hauptsächlich die nötigen straßenbündigen Abschnitte und die Finanzierung, welche größtenteils die Gemeinde übernehmen müsste, stellen ein Problem dar. Nachdem 2017 die Busbedingung durch die Linie 12 weggefallen ist, auf Grund von Finanzstreitigkeiten mit der VAG, scheint eine Stadtbahnanbindung erst einmal unrealistisch, aber der Gemeinderat von Merzhausen hält weiterhin an der Idee fest. Zukünftig könnte das ganze Hexental von dieser Verbindung profitieren, anfangs mit der Verknüpfung des Fahrplans vom Bus mit der Bahn, später durch eine theoretische Stadt-Umland-Bahn, welche bis Bad Krozingen führt (vgl. StUB Erlangen).

Stadtbahn Umkirch

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Die 3,5 km lange Strecke soll Umkirch und den Mundenhof an das Stadtbahnnetz anschließen. Ursprünglich vom Rieselfeld aus geplant, soll die Endhaltestelle im neuen Stadtteil Dietenbach bereits so angelegt werden, dass eine Weiterführung möglich ist. Auch hier gibt es das Problem mit der engen Straßenführung innerhalb Umkirchs und der Eigenfinanzierung. Zusätzlich kommt die Unter- bzw. Überquerung der A5 hinzu, nicht desto trotz hat diese Strecke einen enormes Fahrgastpotential und würde vielen Menschen das Umsteigen ersparen und einige Buskilometer einsparen.

Stadtbahn Hochdorf

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schwarz: bestehende Strecke/Haltestelle

grün: geplante S-Bahn-Strecke/Haltepunkt

pink: geplante Strecke/Haltestelle 

türkis: ehemalige geplante Variante der Strecke/Haltestelle

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Teile des Industriegebiets und der Stadtteil Hochdorf, sowohl Gewerbegebiet, wie auch Wohngebiet, soll von der 5,3 km langen Neubaustrecke erschlossen werden und somit zwei Buslinien ersetzen. Die Trasse verläuft komplett auf eigenem Bahnkörper, wofür extra in Hochdorf und im Industriegebiet Trassen freigehalten werden. Es gab sogar eine Alternativtrasse, die allerdings Wohnbebauung im Stadtteil Landwasser zum Opfer gefallen ist und somit nicht mehr realisiert werden kann. Einziger Nachteil dieser Strecke ist der lange Weg in die Innenstadt für Hochdorfer, wobei dies durch die höhere Geschwindigkeit der Stadtbahn ausgeglichen werden dürfte.